JPR am 30.10.2010 in Paderborn
Nun war er also da, der Samstag, Prüfungstag für die Jugendsuche. Früh am Morgen und noch in der Herbstdunkelheit machten wir uns auf den Weg zunächst zum gemeinsamen Frühstück im Suchenlokal. Dort begrüßten uns schon Véronique und Andreas Schreckenberg und hießen uns in ihrer herzlichen Art willkommen. Das gemeinsame Frühstück mit den Teilnehmern, Richtern und mit der Sonderleitung sorgte dafür, dass sich die Hundeführer schon mal akklimatisieren konnten. Ein Blick aus dem Fenster in die mittlerweile herrschende Helligkeit genügte und wir wussten, dass sich auch das Wetter für diesen vorletzten Tag im Oktober noch einmal von seiner besten Seite zeigen würde. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Prüfungsvorsitzenden, Herrn Edgar Wagner folgte nun der Aufbruch ins Revier. Hier wurde als erstes die Schussfestigkeit der Hunde abgeprüft. Diese fiel ausnahmslos zufriedenstellend aus. Die Frei-Verloren-Suche stellte die nächste Aufgabe dar. Alle Hunde fanden zügig die vier Stücke Wild und so konnten wir schon bald zum nächsten Teil, dem Walk-Up übergehen. Die Hunde zeigten hier alle beeindruckende Steadiness und auch die Merkfähigkeit konnte man bewundern. Die Hasenschleppe war als nächstes dran. Es war wirklich toll, unseren passionierten Vierbeinern dabei zuzuschauen. Bis hierhin konnten wir also alle zufrieden sein und uns schon über positive Rückmeldung der Prüfer freuen. Der für diesen Tag letzte Aufgabenbereich stellte die Wassermarkierung dar. Hier zeigte sich nun, was in unseren Hunden wirklich steckte, da das Gewässer an sich schon sehr anspruchsvoll war und die Hunde zudem zwar den Auswurf des Schrots vor sich sahen, das Aufkommen der Ente im Schilf war aber für die Hunde weder hörbar, noch zu sehen, da zwischen Werfer und Hund hohe Sträucher die Sicht versperrten. Ein großes Lob hier an unsere tollen Hunde, die trotz dieser schwierigen Umstände alle erfolgreich mit Beute zurückgekommen sind. Die Siegerehrung stellte nun den eigentlichen Höhepunkt der Prüfung dar, da alle Hunde sensationelle und sehr ähnliche Punkte erreichen konnten. Zu unserer Überraschung und Freude waren die beiden Wurfgeschwister Morgaine und Quimbo sogar punktgleich, so dass es in dieser Prüfung zwei Suchensieger mit jeweils 281 Punkten gab. An dieser Stelle möchten wir uns bei den beiden Sonderleitern Véronique und Andreas Schreckenberg gaaaaaaaaanz herzlich bedanken, ihr habt diese Prüfung, trotz einiger Schwierigkeiten, die im Vorfeld aufgetreten sind, wirklich perfekt organisiert. Auch den Revierinhabern und selbstverständlich den Richtern und dem Prüfungsleiter Herrn Edgar Wagner gebührt ein großer Dank. Anhand der liebevollen Äußerungen von Herr Wagner gegenüber unseren Hunden, merkte man stets die Freude, die dieser „Hundemensch“ an seiner Tätigkeit hatte.
Bericht: Angelika Evans & Y’re Morgaine of Mountain Forest Glade Julia Dörr & Y’re Quimbo of Mountain Forest Glade
